Technik

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Erfreuen Sie sich lange an Ihrer Markise

Pflege und alles über Markisentücher

Wie lange ein Markisentuch leuchtend sauber bleibt, ist nicht nur abhängig von der Qualität und den verschiedenen Umwelt- und Witterungseinflüssen, sondern auch von der regelmäßigen Reinigung und Pflege der Markise.

Hier ein paar Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Ihrem Markisentuch.

Bitte nicht:

  • Bitte beachten Sie, dass Markisenstoffe keine Waschartikel sind und deshalb nicht in der Waschmaschine gewaschen werden können.
  • Achtung! Starke Reibung mit Hilfe von harten Bürsten oder Schwämmen kann zu einer Aufrauung oder Beschädigung des Markisentuches, sowie zur Abtragung der Imprägnierung führen.
  • Bitte verwenden Sie keine Hochdruckreiniger zur Reinigung der Markise, da die Gefahr der Naht- und Materialbeschädigung besteht.

So ist es richtig:

  • Lose aufliegender Schmutz kann mit einer weichen Bürste bei trockenem Markisentuch entfernt werden.
  • Damit sich stark verkrustete Schmutzpartikel leichter vom Markisentuch lösen, kann dieses mit Hilfe eines Gartenschlauchs mit klarem, reinem Wasser befeuchtet werden. Anschließend die Schmutzpartikel durch zusätzliches Abspritzen beseitigen.
  • Einzelne Schmierer oder Schmutzstreifen kleineren Umfangs können ganz einfach mit einem Radiergummi entfernt werden.
  • Allgemeine Verschmutzung oder auch leichte Flecken können mit einer ca. 5% Lösung aus Feinwaschmittel und lauwarmen Wasser (max. 30°) behandelt werden. Die Reinigungslösung durch Eintauchen und Ausdrücken eines Schwammes aufschäumen und als Schaum auf die Schmutzstellen aufbringen. Anschließend den Schaum ca. 15-20 Minuten einwirken lassen und mit viel Frischwasser abspülen.
  • Die Nachbehandlung mit viel Frischwasser ist zwingend erforderlich, um so den Abbau der wasserabweisenden Eigenschaft des Markisentuches zu vermeiden.
  • Lassen Sie die Markise nach der Behandlung gut trocknen, um Algen- und Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Muss eine Markise im nassen Zustand eingefahren werden, ist es wichtig, diese sobald wie möglich zum Trocknen auszufahren.

Ob und wie oft eine Reinigung erforderlich ist oder nicht, hängt in starkem Maße von den Umgebungseinflüssen (Verkehr, Luftverschmutzung, Industrieabgase, usw.) und von der Farbe des eingesetzten Stoffes ab. Je nach Verschmutzungsgrad kann eine regelmäßige Reinigung empfehlenswert sein. Eine Erstreinigung, z. B. nach Jahren der Inbetriebnahme, kann keinen Neuzustand der Behänge erreichen.

Wichtiger Hinweis: Aus den Pflegehinweisen können keinerlei Ersatzansprüche geltend gemacht werden, da die Ergebnisse im Einzelfall von vielen, sehr unterschiedlichen Einflüssen abhängig sind.

Weitere Pflegehinweise für Ihr Markisentuch erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.

Technische Anforderungen
an Ihr Markisentuch

Markisen dienen mit den farbenfrohen Tüchern nicht nur als dekorative Schattenspender, die sommerliches Ambiente auf Ihre Terrasse bringen und zusätzlich vor neugierigen Blicken der Nachbarn schützen, sondern müssen auch technischen Anforderungen, wie Steifigkeit, Reißfestigkeit und Farbechtheit standhalten, sowie schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften aufweisen.

Aus diesem Grund werden Markisen- und tücher unter hohen Qualitätsansprüchen hergestellt. Doch auch hier sind der Perfektion Grenzen gesetzt. Einige wenige Makel im Markisentuch können bei der Verarbeitung trotz hochtechnologischer Fertigungsverfahren und größter Sorgfalt nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Nachfolgend einige Erscheinungen, die an Markisentüchern auftreten können, den Wert und die Funktion der Markise aber nicht beeinflussen und daher nicht reklamationsrelevant sind.

Knickfalten

Knickfalten können beim Zuschneiden, Vernähen und Aufziehen auf das Markisengestell enstehen. An der gefalteten Stelle, ganz besonders bei hellen Farben, kann ein leicht dunkler Strich sichtbar werden. Gegen das Licht betrachtet kann der Eindruck entstehen, dass es sich hierbei um einen Schmutzstreifen handelt, was jedoch nicht der Fall ist.

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

WAREMA verwendet bei der Vernähung der Markisentücher einen sicheren, klassischen Doppel- Steppstich und modernste Nähautomaten, die für gleichmäßige und fehlerfreie Nähte sorgen. Hierbei werden alle belasteten Nähte und Säume ausschließlich mit dem besonders langlebigen TENARA® PTFE (Teflon) Nähfaden in Rohweiß der Firma Gore hergestellt.

Markisentücher werden in der Regel aus ca. 120 cm breiten Bahnen zusammengenäht. In den Nahtund Saumbereichen ergeben sich eine obere und eine untere Stofflage. Durch unterschiedliche Aufrolldurchmesser muss beim Aufwickeln des Markisentuches die obere Tuchbahn einen längeren Weg zurück legen als die untere Tuchbahn. So entsteht eine zusätzliche Spannung beim Markisentuch. Die Nähte und der Seitensaum werden so leicht überdehnt. Dies kann dazu führen, dass das Markisentuch leicht durchhängt und dadurch wellig wird. Dieser unvermeidbare Effekt hat keinen Einfluss auf die Qualität, die Funktion oder die Lebensdauer der Tücher bzw. der gesamten Markise.

Seitenbahnenlängung

Um optimale Funktionalität zu gewährleisten, muss das Markisentuch immer auf Spannung gehalten werden. Nähte und Säume dienen hier als zusätzliche Verstärkung, dadurch sind diese hohen Belastungen ausgesetzt. Durch das Aufrollen des Tuches werden der Druck und die Spannung durch das Übereinanderliegen der Nähte und Säume zusätzlich erhöht. Durch die Beanspruchung kann das Markisentuch zusätzlich gedehnt werden. Beim Ausfahren der Markise kann dies dazu führen, dass die Seitensäume leicht herunterhängen.

Effekt der Wabenbildung

Der Effekt der Wabenbildung kann je nach Witterungsbedingungen und Tuchgröße, durch die Vernähung der Markisentücher in Ausfallrichtung entstehen. Die Markisentücher müssen in Ausfallrichtung vernäht werden, damit die Zugspannung optimal auf die Kettfäden wirkt. Um die Zugkräfte perfekt aufzufangen, werden die Kettfäden dichter gewebt als die Schussfäden. Durch die unterschiedliche Verwebung der Fäden kann der Effekt der Wabenbildung hervorgerufen werden. Ungünstiger Lichteinfall und Nässen können das Auftreten von Wabenbildungen zusätzlich verstärken. Um diesem Effekt entgegen zuwirken, sollte die Markise wenn möglich nicht im nassen Zustand eingefahren werden. In geringen Fällen kann sich die Wabenbildung bis zur Stoffbahnmitte ausdehnen. Sie hat jedoch keinen Einfluss auf die Funktion der Markise.

Witterungsbeständigkeit

Sonnenschutzgewebe werden durch eine spezielle Imprägnierung zusätzlich vor Regenwasser und anderen Flüssigkeiten geschützt. Das Markisentuch bleibt so bei einer Mindestneigung von 14° und leichtem Regen witterungsbeständig. Um Stockflecken zu vermeiden und einen optimalen Schutz zu gewährleisten, muss die Markise, besonders bei starkem Regenfall, eingefahren und zu einem späteren Zeitpunkt zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

ITRS e.V.

Technische Textilien - Rollladen - Sonnenschutz e.V.
Fliethstraße 67, D-41061 Mönchengladbach

Tel.: (0 21 61) 29 41 81-0
Fax: (0 21 61) 29 41 81 -1
E-mail: info@itrs-ev.com
Internet: www.itrs-ev.com

Qualität auf höchstem Niveau Markisen

Markisen sind Hochleistungsprodukte, die strengen technischen Anforderungen entsprechen müssen. Eigenschaften wie Wasserdichte, Steifigkeit, Reißfestigkeit oder auch Farbechtheit sind bestimmend für alle Gewebetypen im Sonnenschutzbereich.

WAREMA verwendet für die Verarbeitung der Sonnenschutzprodukte ausschließlich Qualitätsgewebe führender Webereien Europas.

Tempotest® PARÁ

Der italienische Tuchhersteller Pará nutzt zur Herstellung der Markisentücher eine spezielle Ausrüstungstechnologie: Die WAREMA Markisentücher aus Acryl-Stoff basieren auf Tempotest® von Pará, dem europäischen Marktführer im Bereich Markisenstoffe. Das Gewebe besteht aus spinndüsengefärbten Acrylfasern. Diese erhalten bei der Verarbeitung organische, wetterechte Farbpigmente, welche ebenso eine sehr hohe Lichtechtheit gewährleisten. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung wird der Stoff zudem resistent gegen Schimmel und Naturfäulnis.

Teflon

Teflon® ist ein von der Firma DuPont registrierter Markenname, den Pará als Lizenzunternehmen führen darf. Alle Gewebe, die das Logo Teflon® fabric protector tragen, müssen den hohen und strengen Qualitäts- und Langzeitstandards der Firma DuPont entsprechen. Teflon® bietet einen hochwertigen Schutz gegen Schmutz und Flüssigkeiten.

TEXgard easy clean

Die Sattler Gruppe zählt zur Spitze der europäischen Hersteller technischer Textilien und ist weltweit führender Anbieter von Sonnenschutzgeweben. Im Bereich des hochwertigen Sonnenschutzes hat Sattler ein Textilveredelungsverfahren entwickelt, das Qualitätsmaßstäbe setzt. TEXgard easy clean ist eine Ausrüstung im Bereich der Nanochemie. Bei dieser erhält der Stoff eine spezielle Schutzschicht, welche die Oberflächenspannung auf ein Minimum reduziert. Somit wird das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz bestmöglich verhindert, eine hervorragende Wasser- und Schmutzabweisung, sowie ein effektiver Schutz gegen Öle, Fette, Schimmel- und Algenbildung, Industriestaub, Autoabgase und andere Umwelteinflüsse gewährleistet.

Öko-Tex Standard 100

Alle WAREMA Tücher sind nach dem Öko-Tex Standard 100 geprüft und zertifiziert. Dieses Zertifikat beglaubigt, dass der Formaldehydgehalt bei unseren Herstellungsverfahren auf einen Wert unterhalb der vom Öko-Tex Standard 100 vorgeschriebenen Grenze liegt.

Strahlende Schönheit
mit dem WAREMA Markisentuch

Mit der neuartigen Imprägnierung aus dem Bereich der Nanochemie erhalten die Markisentücher aus Acryl einen optimalen Schutz vor Wasser und Schmutz.

Optimale Voraussetzungen

Bei der Imprägnierung durchläuft das Tuch ein besonderes Flüssigkeitsbad und erhält so eine spezielle Schutzschicht im mikroskopischen Bereich. Die einzelnen Fasern des Tuchgewebes werden verstärkt und machen das Tuch undurchlässig. Die Oberflächenspannung wird auf ein Minimum reduziert und das Eindringen von Feuchtigkeit, Wasser und Schmutz wird bestmöglich verhindert.

Vor allem Regenwasser, aber auch ölige Verunreinigungen oder ähnliche Flüssigkeiten, haben durch die schmutzabweisende Komponente keine Chance, auf dem Markisentuch haften zu bleiben und perlen von der Tuchoberfläche ab. Ohne zusätzlichen Aufwand werden alle Schmutzpartikel, die sich in den Trockenphasen auf dem Markisentuch angesammelt haben, mit der ablaufenden Flüssigkeit bereinigt.

Der Praxistext

Nutzen Sie die Vorteile und lassen Sie sich faszinieren von:

  • einem sauberen Markisentuch
  • einer langen Lebensdauer und Beständigkeit
  • Werterhaltung auf ganzer Linie
  • Funktionalität bis ins Detail

Überzeugen Sie sich von einem Markisentuch, das nicht nur wasser- und schmutzabweisend ist, sondern sich gleichzeitig auch fast wie von selbst reinigt!

Die Sonne dient nicht nur als Lebens- und Vitaminspender, sondern kann auch sehr bedrohlich sein. Studien der WHO (World Health Organization) gehen von einer Verdreifachung der Hauterkrankungen aufgrund schädlicher UV-Strahlung aus. Intensive Schutz- und Präventivmaßnahmen gegen die UV-Strahlung können Hautschäden vorbeugen.

Der Sonnenschutzfaktor der WAREMA Markisendessins gibt die Maßzahl an, um wie viel sich die Eigenschutzzeit der menschlichen Haut vor der direkten Sonneneinstrahlung erhöht. Insgesamt kann die Eigenschutzzeit der Haut durch die Markisenstoffe um das bis zu 80-fache erhöht werden.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Tabelle Ihren persönlichen Schutzfaktor und genießen Sie unbeschwert die Sonnenseiten des Lebens!

Ihr Team der Mariva Sonnenschutzsysteme GmbH
Wir beraten Sie gern.